Rückblicke

Nachdem die Vorbereitungen um 17 Uhr abgeschlossen waren, strömten viele Besucher trotz mehrfacher Regenschauer zur Wiese Am Hartschenfeld/Flohweg.

Nachdem das Osterfeuer gegen 18 Uhr entzündet war, machte der Regen einen Bogen um Vluyn.


Kinder hatten viel Spaß beim Stockbrot-Grillen.


Eine gelungene Veranstaltung mit 400-500 Teilnehmern neigte sich gegen 23 Uhr langsam dem Ende zu

"Geile Veranstaltung, die müsst ihr auf jeden Fall wiederholen", so ein Besucher.
Uns hat es Spaß gemacht, zusammen mit dem Löschzug Vluyn dieses Osterfeuer zu organisieren. Also.... Fortsetzung folgt😀
...und natürlich vielen Dank an das tolle Helferteam des HVV-Vluyn. Und ganz großes Kompliment an die Feuerwehr, sowas hätte der HVV-Vluyn nicht ohne euch stemmen können.
Ein Gastkommentar
„Der Heimat- und Verkehrsverein Vluyn (HVV-Vluyn) befindet sich aufgrund personeller Veränderungen in einer Phase des Umbruchs und der Neuorientierung. Umso beeindruckender ist es, wie kraftvoll und engagiert der Verein diesen Weg geht. Ein sichtbares Zeichen dafür war das erste Vluyner Osterfeuer (Et irschte Vluynsche Poschfüür), das der HVV gemeinsam mit dem Löschzug Vluyn der Freiwilligen Feuerwehr am Ostersonntag organisiert hat. Ab 17 Uhr füllte sich die Wiese hinter dem Kindergarten am Flohweg und dem Parkplatz von Trox mit Leben.
Trotz der wechselhaften Witterung – immer wieder kurze Regenschauer, ein kräftiger Guss gegen 18 Uhr und kühle Temperaturen – ließen sich erstaunlich viele Menschen nicht davon abhalten, vorbeizukommen. Zwischen 400 und 500 Besucherinnen und Besucher fanden im Laufe des Abends den Weg zum Osterfeuer, genossen Würstchen, Getränke und vor allem das Miteinander.
Viele Mitglieder des HVV-Vluyn hatten bereits im Vorfeld mit großem Einsatz geplant und vorbereitet, und dieses Engagement setzte sich auf der Wiese nahtlos fort. Für eine Premiere, noch dazu bei solchem Wetter, lief alles bemerkenswert reibungslos. Die Stimmung war herzlich, entspannt und von einem echten Gemeinschaftsgefühl getragen.
Besonders deutlich wurde, wie wertvoll die Vernetzung innerhalb unseres Ortes ist. Die Zusammenarbeit mit dem Löschzug Vluyn war ein zentraler Baustein für den Erfolg der Veranstaltung. Die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr – unterstützt sogar von der Jugendfeuerwehr bis in den frühen Abend – sorgten mit Erfahrung, Ruhe und professionellem Blick dafür, dass das große Feuer jederzeit sicher betreut war.
Der HVV hatte außerdem dazu eingeladen, Musikinstrumente mitzubringen und gemeinsam Musik zu machen. Dieser schöne Gedanke konnte bei der Kälte und Nässe diesmal noch nicht aufblühen. Stattdessen bildeten sich über die Wiese verteilt kleine Gruppen, in denen spontan Playlists über Handys liefen. Auch das hatte seinen Charme und zeigte, wie flexibel und fröhlich die Besucher miteinander umgingen.
Mit zunehmender Dunkelheit rückten die Menschen näher ans Osterfeuer, wo es zumindest von vorne wohlig warm wurde. Das Feuer wurde zum Mittelpunkt des Abends – ein Ort, an dem man ins Gespräch kam, lachte und einfach gemeinsam Zeit verbrachte.
Gegen 23 Uhr klang das Fest langsam aus. Tische und Bänke wurden eingesammelt, und nach dem Motto „viele Hände, schnelles Ende" packten die letzten Gäste selbstverständlich mit an.
Es gibt viele Gründe für ein Osterfeuer. An diesem Abend stand die gesellschaftliche Bedeutung im Vordergrund: Menschen zusammenzubringen, Begegnungen zu ermöglichen und ein gemeinsames Erlebnis zu schaffen. Die Musik heben wir uns dann für das kommende Jahr auf – bei hoffentlich freundlicherem Wetter.
Mein herzlicher Dank gilt allen Organisatorinnen und Organisatoren, allen Helferinnen und Helfern und allen, die mit ihrem Engagement gezeigt haben, wie lebendig und gemeinschaftlich Vluyn sein kann. Es ist schön zu erleben, dass solche Veranstaltungen hier möglich sind und mit so viel Herzblut umgesetzt werden."

Pünktlich starteten wir um 19 Uhr Richtung Schulzentrum, Am Vietengraben entlang zum Winkelshof, unserem 1. Zwischenstop.

In der wunderschönen Kulisse des Museums konnte man sich bei leckerem Glühwein wieder aufwärmen.

Anschließend ging es weiter Richtung Dong, an der alten Mühle vorbei bis zum Hof von Diethelm Keesen an der Schietenstraße.

Bei Glühwein, heißen Würstchen im Brötchen, aber auch mit einem kühlen Bier saß man gemütlich zusammen und pflegte die Gemeinschaft in vielen Gesprächen.


Vielen Dank den Organisatoren: der Familie Dressler mit ihren fleißigen Helfern, der Familie Essers, ein erfolgreiches 3-Generationen-Team …

…und den Gastgebern Walter Mühlenhoff vom Winkelshof (re.) und Diethelm Keesen (li.)
vom 22. bis 26. September 2025
Pressemitteilung
Montagmorgen startete der große rote Reisebus in Vluyn und anschließend von Neukirchen zu einer Gemeinschaftsfahrt der beiden Heimat- und Verkehrsvereine Vluyn und Neukirchen mit 48 Teilnehmer/innen, jeweils 24 vom HVV-Vluyn und HVV-Neukirchen Richtung Erfurt.
Reiseleiter Hermann Düsterbeck (HVV-Vluyn) und die bewährte Assistentin Rosy Klüh (HVV-Neukirchen) hatten in Kooperation mit dem Reisebüro Horn wieder ein interessantes Programm zusammengestellt.
Schwerpunkt war die wunderschöne und interessante Stadt Erfurt, deren Altstadt mit Krämerbrücke, Fischmarkt, Domplatz und Zitadelle Petersberg vom zentral gelegenen Hotel aus bei wunderschönem Wetter sehr gut zu Fuß erkundet werden konnte. Eine Stadtrundfahrt mit der historischen Straßenbahn im Tempo der 80er Jahre in Erfurt waren ein Highlight.
Eine ganztägige Rundfahrt durch den Thüringer Wald führte uns nach Arnstadt, Oberhof und Schmalkalden. In der Johann Sebastian Bach Kirche in Arnstadt/Thüringen gab unser Reiseleiter, Kammermusiker von Beruf, uns noch eine Kostprobe seines Könnens auf der Trompete.
Eine Fahrt nach Weimar mit Stadtführung, leider etwas verregnet, gab Einblicke in das Leben und Wirken von Schiller und Goethe, aber auch in frühe Demokratiebestrebungen und das Entstehen der Weimarer Republik.
Ein gemeinsames Abendessen in Erfurt rundete die Fahrt ab. Auf der Rückfahrt ermöglichte ein mehrstündiger Aufenthalt in Eisenach, die Altstadt mit Bach- und Luther-Haus zu besichtigen oder alternativ die Wartburg bevor es wieder nach Hause ging.
Die Mischung aus Informations- und Besichtigungsangeboten, der Möglichkeit zur individuellen freien Gestaltung und das gesellige Miteinander fand bei allen Reiseteilnehmern/innen wieder große Zustimmung und viele freuen sich schon jetzt darauf, wohin es wohl im nächsten Jahr gehen wird.
Vluyn, 02.10.2025, Hermann Düsterbeck
Relikt der Schachtanlage Niederberg nun am Bendschenweg zu bewundern
Neukirchen-Vluyn Nun strahlt sie wieder fast wie neu: Die Ruhrtaler Grubenlok aus dem Jahre 1954 ist ein Relikt der Schachtanlage Niederberg. In über 670 Stunden ehrenamtlicher Arbeit haben acht ehemalige Kumpel der Zeche Niederberg das Schmuckstück, das dem Museumsverein gehört, aufbereitet und zugänglich gemacht. Das Gemeinschaftsprojekt der Heimat- und Verkehrsvereine Neukirchen und Vluyn und der Schlosserkameradschaft mit dem Museumsverein Neukirchen-Vluyn e.V. hat nach anderthalb Jahren harter Arbeit damit nun ein vorläufiges Ende.
„Die Kumpel brannten für das Projekt“, erinnert sich Hermann Düsterbeck vom Heimat- und Verkehrsverein Vluyn anlässlich der Vorstellung der fertiggestellten Lok. Er hatte sich als Vorstandsmitglied des Museumsvereins seinerzeit dafür stark gemacht, dass die Lok im Besitz des Museums blieb und nicht verkauft wird, wie ursprünglich geplant. Ganz die Meinung von Thomas Stralka vom Heimat- und Verkehrsverein Neukirchen und stellvertretender Vorsitzender des Museumsverein. Er kümmerte sich um Formalia, suchte Sponsoren. Aus Mitteln der Sparkasse am Niederrhein und dem Programm Heimat-Scheck des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW flossen insgesamt rund 10.000 Euro in die Restaurierung.
Bernd Zibell, Vorstand Sparkasse am Niederrhein, beeindruckte das Engagement, das hinter dem Gemeinschaftsprojekt stand: „Ich unterstütze nur Projekte, von denen ich überzeugt bin.“ So viele Menschen stünden hinter der Restaurierung, das sei beeindruckend.
Beeindruckend sind auch die Zahlen, die sich hinter dem Projekt verbergen: Über 670 Stunden Arbeit, mehr als 300 Schrauben und Muttern und 17 Liter Farbe wurden in knapp 1,5 Jahren erbracht, erneuert und verstrichen, berichtete Josef Schröder von der Schlosserkameradschaft. „Die Lok hat zwar noch Motor und Getriebe, ist aber nicht fahrtüchtig.“ Nicht zuletzt deswegen wurde sie Ende 2023 vom Friedhof am Grotfeldsweg, wo sie zuvor stand, zum Bendschenweg gebracht. Dank gebührt dafür den Eheleuten Dr. Berns, die der Lok auf ihrem Grundstück nun zunächst eine neue Heimat geben, sowie Edith Heimberg von der Firma Plängsken, die für die Logistik verantwortlich zeichnet. Am Standort am Bendschenweg 36 kann man sich die Lok nun vom Fußgängerweg am Kindergarten anschauen. Eine Schautafel mit Informationen sowie QR-Code zur Website mit noch mehr Details ist dort ebenfalls zu finden. Das Betreten des Privat-Grundstücks ist nicht gestattet.
„Wer möchte, kann sich auch im Museum über die Lok informieren“, erklärt Museumsleiterin Dominique Walraevens. „Am Medientisch sind die Informationen hinterlegt und werden im Projektverlauf noch ergänzt.“ Denn einen Abschluss hat das Projekt Grubenlok noch nicht gefunden: Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Niederberg sind in Projektwochen ebenfalls damit befasst und erarbeiten die Historie sowie die geografische Verortung in Verbindung zum Schulzentrum. Ihre Ergebnisse werden zu gegebener Zeit präsentiert.